Fluchtgeschichten





Ein Bericht von Bruder Hans Pruckner und Gilbert Meislinger, 5BK

Vier junge syrische Männer waren in unserer Schule zu Besuch zum Gespräch in mehreren Klassen. Sie erzählten in englischer Sprache von ihrer Flucht, von ihren Motiven zur Flucht und ihren Zukunftsperspektiven. Momentan leben sie im Pfarrhof St. Georgen. Der Schüler Gilbert Meislinger aus der 5 BK knüpfte den Kontakt mit ihnen und schlug vor, dass sie im Rahmen des Religionsunterrichtes ihre Fluchtgeschichten erzählen.

Alle vier Syrer sind akademisch gebildet und können sich gut ausdrücken. Motive für die Flucht waren zum einen die  Lebensgefahr (Kriegssituation, Todesdrohung durch die IS, ...) und zum anderen ihre Weigerung, für irgendeine Kriegspartei in den Kampf zu ziehen. Sie wollen in Österreich bleiben, lernen die die deutsche Sprache und wollen sich integrieren.

Ich, Bruder Hans, denke, dass durch diese Treffen ein Schritt der Integration gesetzt wurde. Vorurteile konnten abgebaut werden. Ich bin mir bewusst, dass die Situation für uns alle schwierig ist und gewisse Ängste begründet sind. Franz von Assisi sagte vor 800 Jahren: "Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als sich über dunkle Nacht zu beklagen."  Diese Worte ermutigen mich in diesen Zeiten.



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